Experiment der Woche, ein Versuch mit Trockeneis

Experiment der -Woche

Eni Reinhold, Klasse 3, berichtet:

Wir machen jede Woche ein Experiment und letztens wurde ich ausgewählt es durchzuführen. Zusammen mit meinem Papa habe ich mir Gedanken gemacht und ein Experiment rausgesucht. Es hat ein wenig gedauert alle Zutaten zu besorgen. Mein Papa war auch dabei um mich zu unterstützen.

Für das Experiment brauche ich eine große und eine kleine Schüssel. Eine Mischung aus Wasser, Glycerin und Spülmittel. Dazu brauche ich noch Handschuhe, ein Tuch, Wasser und natürlich Trockeneis.

Als erstes füllte mein Papa Trockeneis in die große Schüssel. Danach schütte ich Wasser dazu. Das Trockeneis beginnt zu verdampfen und als Bodennebel davon zu ziehen. Das war aber noch nicht alles. Das Tuch habe ich in der Zwischenzeit in der Schüssel im Seifenbad eingelegt. Jetzt nehme ich das Tuch aus der Schüssel und ziehe es vorsichtig über den Rand mit dem verdampfenden Trockeneis. Langsam bildet sich eine Seifenblase, so groß wie die Schüssel. Wenn die Blase so groß geworden ist, dass sie nicht mehr hält, platzt sie und gibt den Trockeneisnebel aus ihrem Inneren frei. Das sieht super aus, wenn der Nebel auf einmal so über den Tisch wandert.

Damit man Trockeneis erhält muss flüssiges Kohlendioxid auf -80 °C runter gekühlt werden. In diesem Zustand ist die Kälte gefährlich für die nackte Haut des Menschen und darf nur mit Handschuhen berührt werden. Aus diesem Grund hatte ich meinen Papa dabei, der für mich diese gefährlichen Aufgaben des Experiments übernahm. Insgesamt war das ein unterhaltsames Experiment, da der Bodennebel und die große Seifenblase sehr spektakulär gewirkt haben und ganz nebenbei haben wir auch gelernt, was und wann der Mensch mit Kohlendioxid zu tun hat :)

 

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